27.04.2026
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Drei Tage Berlin, 900 Aussteller, volle Hallen – und eine zentrale Erkenntnis: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist längst Realität. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr „Was führen wir ein?", sondern „Wie betreiben wir es?"
Die DMEA 2026 im Zeichen des Betriebs
Die DMEA ist Jahr für Jahr der Gradmesser für die digitale Transformation im Gesundheitswesen. 2026 war das Signal eindeutig: Die Branche hat investiert – in Systeme, Plattformen, Infrastrukturen. Doch mit jedem neuen System wächst die Komplexität im Betrieb. Und genau hier rückt ein Thema in den Fokus, das lange im Schatten der Einführungsprojekte stand: der gesteuerte, nachweisbare IT-Betrieb.
Auch die Keynote von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken unterstrich die politische Relevanz: Digitalisierung im Gesundheitswesen ist kein optionales Projekt mehr – sie ist regulatorische Pflicht und operative Notwendigkeit zugleich.
Gewachsene Strukturen als Ausgangspunkt
In vielen Kliniken und Pflegeeinrichtungen sind die IT-Landschaften über Jahre organisch gewachsen. Systeme wurden eingeführt, Insellösungen etabliert, Verantwortlichkeiten verteilt – häufig ohne ein übergreifendes Betriebsmodell. Das Ergebnis: Lösungen, die nebeneinander laufen statt miteinander.
Michael Emmer, der am Stand des synaforce-Partners UWS einen Vortrag hielt, brachte es auf den Punkt: Der entscheidende Schritt ist die Transformation hin zu einer Krankenhaus-IT, die als Ganzes stabil betrieben werden kann. Erst dadurch entsteht auch ein solider Grundstein für zukünftige Projekte.
Betrieb als drurchgängige Disziplin
synaforce verfolgt einen konsequent betreiberzentrierten Ansatz. Das bedeutet: Infrastruktur, Plattformen und Security-Komponenten werden nicht isoliert betrachtet, sondern in einem integrierten Modell zusammengeführt. Klare Zuständigkeiten, ein zentraler Ansprechpartner und nachvollziehbare Prozesse bilden die Grundlage.
„Wenn Prozesse klar definiert und Verantwortlichkeiten eindeutig geregelt sind, entstehen Nachweise automatisch – nicht erst im Prüfungsfall", erklärt Tobias Lehner, CTO von synaforce.
Gerade im regulierten Healthcare-Umfeld, in dem Auditierbarkeit und Compliance nicht verhandelbar sind, macht dieser Ansatz den Unterschied. synaforce integriert diese Anforderungen direkt in das Betriebsmodell und ermöglicht so eine strukturierte und kontinuierliche Nachweisführung.
Cloud Solutions als operativer Hebel
Hochverfügbare Datacenter- und Cloud-Umgebungen bilden dabei das technologische Fundament. Sie lassen sich nahtlos in bestehende IT-Strukturen integrieren und schaffen die Grundlage für einen verlässlichen 24/7-Betrieb. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Partnerschaft mit ujima, die mit ihrem SOC-Betrieb und Managed Security Services die Sicherheitsdimension erweitert.
Was wir von der DMEA mitnehmen
Die Gespräche über alle drei Messetage haben eines gezeigt: Die Branche ist bereit. Bereit, den Fokus zu verschieben – von der Technologieeinführung hin zu einem Betrieb, der Stabilität, Sicherheit und Nachweisbarkeit als Grundprinzipien versteht.
synaforce nimmt diese Impulse mit und wird die Themen in den kommenden Monaten weiter vertiefen. Und 2027? Da zieht die DMEA nach München – direkt vor unsere Haustür.
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