15.09.2026
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Aus «swiss hosted» wird bei synaforce «swiss digital services». Für uns ist das mehr als ein neues Label: «swiss hosted» beschreibt vor allem, wo Daten und Systeme betrieben werden. «swiss digital services» beschreibt, wo die Leistung entsteht.
Und genau das ist es, was sich bei synaforce Schweiz nicht verändert hat: Wir arbeiten hier, entwickeln hier, betreiben hier und unterstützen unsere Kunden von hier aus.
Seit der Übernahme durch die synaforce GmbH gehört synaforce Schweiz zu einer international tätigen Unternehmensgruppe. Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Deutschland und damit in der EU – und unterliegt dort der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), einem der strengsten Datenschutzregime weltweit.
Für das Label «swiss Hosting», herausgegeben von swiss made software, zählt jedoch nicht nur, von wo aus eine Leistung erbracht wird, sondern auch, wem das Unternehmen gehört: Es setzt eine mehrheitliche Eigentümerschaft in Schweizer Hand voraus. Genau diesen einen Parameter – die Besitzverhältnisse – erfüllen wir seit der Übernahme nicht mehr.
An unserem Engagement für die Schweiz ändert das nichts. Im Gegenteil: synaforce Schweiz will den Markt und die Wertschöpfung hier im Land konsequent weiter ausbauen. Um dieses Commitment auch nach aussen klar und einfach zu zeigen, haben wir uns für das Label «swiss digital services» entschieden – ebenfalls von swiss made software herausgegeben, jedoch mit einem anderen Massstab: Es fragt nicht, wem ein Unternehmen gehört, sondern von wo aus die Leistung tatsächlich erbracht wird.
2026 ist für synaforce Schweiz ein Jahr des Wachstums. Wir konnten nicht nur beim Umsatz zulegen, sondern haben gleichzeitig unseren Standort in Bachenbülach weiter ausgebaut.
Alleine 2026 ist unser Personalbestand in der Schweiz in den Abteilungen Operations und Engineering um rund 25 Prozent gewachsen. Nachfrage – Souveräne Cloud -> Grosse Nachfrage bei uns
Für uns gehört beides zusammen: Wer Schweizer Digital Services anbieten will, braucht nicht nur Infrastruktur in der Schweiz, sondern auch Menschen und Kompetenzen vor Ort.
Ein wichtiger Teil davon ist unser Team in Bachenbülach unter der Leitung von Emir Zara, unserem Head of Operations. Er hat sein Team in den letzten Monaten gezielt ausgebaut – für den Support am Telefon genauso wie für den Einsatz direkt beim Kunden vor Ort. Es ist dasselbe Team, das die Systeme unserer Kunden in Betrieb nimmt und anschliessend laufend betreut.
Noch wichtiger als der Support allein ist, was dahintersteht: Engineering und Operations arbeiten am gleichen Standort. Das schafft kurze Wege. Wenn eine technische Frage tiefer geht, müssen Informationen nicht über mehrere Länder, Unternehmen oder externe Dienstleister weitergereicht werden. Support, Engineering und Operations können sich direkt austauschen.
Gerade bei komplexen Cloud-, Infrastruktur- und Managed-Service-Umgebungen ist diese Nähe ein entscheidender Vorteil. Probleme können schneller eingeordnet, Lösungen direkt abgestimmt und Kunden persönlicher betreut werden.
Gleichzeitig bauen wir unsere physische Infrastruktur in der Schweiz weiter aus. Mit NorthC kommt ein dritter Datacenter-Partner hinzu – mit einem eigenen Standort in Winterthur. Unabhängig von unseren bestehenden Rechenzentren in Lupfig und Rümlang.
Damit können wir Schweizer Services heute aus drei Datacenter-Standorten bereitstellen:
Drei Standorte, drei unabhängige Betreiber, drei eigenständig angebundene Infrastrukturen: Das schafft zusätzliche Möglichkeiten für Redundanz und Verfügbarkeit und reduziert das Risiko, dass ein einzelnes Problem gleich mehrere Umgebungen gleichzeitig betrifft.
Mit Green, NTT und neu NorthC setzen wir auf etablierte Datacenter-Partner und kombinieren deren Infrastruktur mit unseren eigenen Services, unserem Engineering und unserem Betrieb.
«Es geht uns nicht nur um Wachstum beim Umsatz», sagt Stephan Ging CEO synaforce Schweiz AG. «In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben wir bereits gezeigt, wie viel möglich ist – dieses Tempo wollen wir in den kommenden Jahren beibehalten. Das gilt besonders für unser Engagement bei der Wertschöpfung und der Datensouveränität unserer Kunden. Ein konkretes Beispiel: Wir arbeiten an einer OpenStack-basierten Plattform, mit der wir unsere Kunden Schritt für Schritt unabhängiger von einzelnen Softwareanbietern machen wollen.»
Unsere Schweizer Kunden erhalten nicht einfach Serverkapazität aus einem Schweizer Rechenzentrum. Hinter unseren Services stehen Mitarbeitende in der Schweiz, Schweizer Support, lokales Engineering und Operations sowie Infrastruktur an mehreren Schweizer Standorten.
Das neue Label bildet deshalb wesentlich besser ab, was wir heute unter einem Schweizer Service verstehen.
synaforce Schweiz AG bleibt ein eigenständiges, in der Schweiz verwurzeltes Unternehmen – auch mit Investoren aus der EU an unserer Seite. Anders als in den USA gilt in der EU mit der DSGVO ein Datenschutzniveau, das mit dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) vergleichbar streng ist. Für unsere Kunden bedeutet das: Verlässlichkeit und Sicherheit, unabhängig davon, wo innerhalb Europas unsere Eigentümerstruktur verankert ist.
Schweizer Arbeitsplätze. Schweizer Support. Engineering und Operations in Bachenbülach. Drei Datacenter-Standorte in der Schweiz. Und Services, die speziell für die Anforderungen unserer Schweizer Kunden betrieben und weiterentwickelt werden.
Aus «swiss hosted» wird deshalb «swiss digital services».