15.05.2026
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Die IFAT Munich ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien. 142.000 Besucher aus aller Welt, Hunderte Aussteller, und ein zentrales Thema, das die Branche bewegt: Wie schützen wir kritische Infrastruktur in einer Welt, die sich rasant verändert?
Für synaforce war die IFAT 2026 ein klares Pflichtprogramm. Unser CTO Tobias Lehner sowie Head of Verticals Alexander Weber waren vor Ort in München – und haben genau dort angesetzt, wo Technologie und Verantwortung zusammentreffen: im KRITIS-Vertical Entsorgungs- & Versorgungswirtschaft.
Warum die Kreislaufwirtschaft ein KRITIS-Thema ist
Abfallwirtschaft, Wasserversorgung, Entsorgungsinfrastruktur – diese Bereiche gelten in Deutschland als Kritische Infrastruktur (KRITIS) und unterliegen damit den höchsten Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Resilienz. Mit der NIS2-Richtlinie verschärft die EU diese Anforderungen noch einmal deutlich: Mehr Unternehmen als je zuvor fallen unter den erweiterten Geltungsbereich, Meldepflichten werden strenger, und die Haftung für Geschäftsführer steigt spürbar. Gleichzeitig stehen die Unternehmen in diesem Sektor unter enormem Druck: regulatorische Anforderungen steigen, Cyberangriffe auf Infrastrukturbetreiber nehmen zu, und die Digitalisierung der Betriebsprozesse ist längst keine Option mehr – sie ist Pflicht.
Die IFAT hat dieses Jahr eindrucksvoll gezeigt: Die Branche nimmt diese Verantwortung ernst. Moderne Abfallsysteme setzen auf digitale Lösungen, automatisierte Prozesse und smarte Infrastruktur. Die Wasserwirtschaft positioniert sich als technischer Dienstleister, aber auch als Kern kritischer Infrastruktur. Und genau dort setzt synaforce an.
Insights aus erster Hand – Gespräche, die zählen
Neben den Messeimpressionen waren es vor allem die persönlichen Gespräche, die den Besuch wertvoll gemacht haben. Tobias Lehner und Alexander Weber nutzten die IFAT, um den direkten Dialog mit Unternehmen aus der Branche zu suchen und dabei Einblicke zu gewinnen, die kein Whitepaper liefern kann.
Ein besonderes Dankeschön gilt Johannes Wittmann, CEO der Wittmann GmbH, einem etablierten Unternehmen in der Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft, sowie Karsten Witte von der Wurzer Umwelt GmbH für die offenen und wertvollen Gespräche.
„Die IFAT hat uns einmal mehr bestätigt: Die Entsorgungs- und Versorgungswirtschaft ist neben Healtcare und Energieversorgung eines der dynamischsten und gleichzeitig anspruchsvollsten KRITIS-Segmente. Die Unternehmen hier sind hochzertifiziert, prozessgetrieben und stehen vor komplexen IT-Sicherheitsanforderungen." – Tobias Lehner, CTO synaforce
synaforce und KRITIS: Ein Vertical mit Tiefe
Die Entsorgungs- und Versorgungswirtschaft ist für synaforce kein Randthema – es ist ein strategisches Vertical, das wir mit Überzeugung und Expertise besetzen. Unternehmen in diesem Bereich müssen nicht nur ihre operativen IT-Systeme und ihre komplexen OT-Umgebungen (Operational Technology), Steuerungssysteme und Lieferketten absichern. Alles unter den Augen von Regulatoren und mit Null-Toleranz für Ausfälle.
synaforce begleitet KRITIS-Betreiber mit maßgeschneiderten IT- Lösungen, die auf die spezifischen Anforderungen dieser Branche ausgerichtet sind: von der Architektur, Transformation oder Migration, Risikoanalyse über Incident Response bis hin zu Betrieb mit einer kontinuierlichen Überwachung der kritischen Systeme.
Fazit: Die IFAT als strategischer Kompass
Messen wie die IFAT sind für synaforce weit mehr als Networking-Events. Sie sind strategische Orientierungspunkte, an denen wir verstehen, wohin sich eine Branche bewegt, welche Herausforderungen sie beschäftigen und wie wir als IT-Security-Partner einen echten Mehrwert liefern können.
Die Kreislaufwirtschaft ist systemrelevant. Und systemrelevante Infrastruktur verdient den besten Schutz und höchste Verfügbarkeit.
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